Albtraufgänger - Etappe_2
- Beate Christ
- 1. März
- 2 Min. Lesezeit
Parkplatz Benzenmahd - Eckwälden
Nach einen tollen Event am Freitagabend im Schlosskeller in Rechberghausen mit den Basement Beats starteten wir unsere 2. Etappe des Albtraufgängers deutlich später am Wanderparkplatz Benzenmahd. Man sah schon am Wanderparkplatz, der sehr gut besucht war, dass sehr schönes Wetter war. Nach dem Motto: bei schönem Wetter kann jeder.
Beim ersten Teil Richtung Bossler am Albtrauf entlang, schwelgten wir in Erinnerung an die Etappe 9 des HW1 im Jahr 2024.
Am Gleitschirmplatz „Neidlingen West“ war Hochbetrieb. Viele Gleitschirmflieger nutzten das gute Wetter für einen ersten Flug. Wir passierten die sogenannten Jahrhundertsteine des Künstlers Uli Gsell. Die Felsplatten widmen sich dem vergangenen 20. Jahrhundert. Eingemeißelte Begriffe z.B. Menschenrechte und Rassismus, sollen dazu anhalten, das vergangene Jahrhundert noch einmal Revue passieren zu lassen. Auf dem Bossler angekommen, eröffnet sich das wunderbare Panorama des Albtrauf auf knapp 800 Meter Höhe. Wir beschlossen einen Umweg über das Bosslerhaus zu machen. Bei Kaffee und Kuchen genossen wir den Ausblick auf die Drei Kaiserberge.
Nun ging es bergab Richtung Deutsches Haus. Das Deutsche Haus besticht durch seine kulinarischen Köstlichkeiten. Es bietet sich aber an rechtzeitig einen Platz zu reservieren, da das Deutsche Haus immer gut frequentiert ist. Wer den Albtraufgänger an einem Stück wandern möchte, kann hier auch übernachten. Weiter geht es durch idyllische Natur zum markanten Aichelberg. Ein Stück des Albtraufgängers verläuft direkt auf der alten Trasse der A8 am Aichelberg. Der Aichelberg ist einer der interessantesten Vulkankegel Deutschlands. Er gehört zusammen mit dem nahen Turmberg, der Limburg und dem Randecker Maar zu den 360 Vulkanschloten, die als Schwäbischer Vulkan oder als Kirchheimer-Uracher Vulkangebiet bekannt sind.


Bekannt ist Aichelberg bei den meisten aber durch die langen Staus auf der A8 Richtung München. Der Albaufstieg am Aichelberg mitsamt dem Viadukt (die erste Stufe des Albaufstiegs der A8) wurde zwischen 1935 und 1938 im Zuge der Reichsautobahn Frankfurt, Karlsruhe, Stuttgart, Ulm, München und Salzburg erbaut. In den 70er und 80er Jahre wurde der Name zum Inbegriff für lange Staus und schwere Unfälle, weil die Vorkriegstrasse überlastet war. Nach dem sechsspurigen Ausbau in den Jahren 1985 bis 1990 ist es dann ruhiger am Albtrauf geworden.
Der Ortsteil Eckwälden ist Sitz des von Rudolf Hauschka gegründeten Kosmetik- und Arzneimittelbetriebs Wala Heilmittel sowie viele weiterer anthroposophischer Einrichtungen.
Mit Erreichen des Ortsteils Eckwälden erreichten wir unser Etappenziel.
Strecke: 13,6 km
Höhenmeter: 200 m
Fazit:
Es war wieder eine sehr schöne Etappe. Die Wege waren hauptsächlich gut begehbare Wanderwege, wenig Asphalt. Trotz dem vielen Regen in der letzten Woche waren die Wege nicht rutschig und konnten entspannt begangen werden. Die Etappe bietet mehrere Einkehrmöglichkeiten und mit dem Bosslerhaus und dem Deutschen Haus zwei Übernachtungsmöglichkeiten.
Quellen:
Jahrhundertstein (Stand 01.03.2026)
Der Albaufstieg am Aichelberg (Stand 01.03.2026)
Bad Boll – Wikipedia (Stand 01.03.2026)









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