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Schwäbische Alb - Südrandweg (HW2) - Etappe 12

  • Beate Christ
  • 10. Aug. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Etappe 12 / Bingen am Parkplatz Drei Kreuzle - Parkplatz Hofstättle


Bei noch angenehmen Temperaturen starteten wir in Bingen am Parkplatz Drei Kreuzle. Der Ort Bingen war schnell durchwandert und wir kamen in das wildromatische Bittelschießer Täle mit Höhle und Kapelle. An der Lauchert entlang ging es durch ein bezauberndes Tal bergan Richtung Nägelesfelsen. Hier hatte man ein wunderbaren Ausblick auf die sonnige Auenlandschaft. Von dort war es nicht mehr weit nach Sigmaringen. Vom Mühlberg aus hatte wir einen beeindruckenden Blick auf das Sigmaringer Schloss.

Sigmaringer Schloss
Sigmaringer Schloss

Sigmaringen ist eine baden-württembergische Kreisstadt. Die ehemalige Residenzstadt der Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen gehörte nach der Auflösung des Fürstentums ab 1849 zum Königreich Preußen, ab 1918 zum Freistaat Preußen und von 1947 bis 1952 zum Land Württemberg-Hohenzollern. In Sigmaringen legten wir im Bootshaus eine kurze Rast ein. Gestärkt machten wir uns weiter auf unseren Weg und kamen kurz darauf an einem aufwendig angelegten Spiel- und Sportpark vorbei. Hier wird von der Stadt für alle Altersklassen etwas geboten.



Teufelsbrücke
Teufelsbrücke

Wir wanderten weiter an der Donau auf dem Schaukelweg entlang und erreichten den Fürstlichen Park Inzigkofen. Der Park wurde 1811 bis 1829 in der heute baden-

württembergischen Gemeinde Inzigkofen zu beiden Seiten der Donau angelegt. Der Park ist ein Landschaftsgarten aus der Romantik mit kulturhistorisch bedeutsamer Gartenarchitektur. Veranlasst hatte dies Fürstin Amalie (auch Retterin des Hauses Hohenzollern genannt). Die Anlage wird seit mehreren Jahren vom Schwäbischen Albverein betreut und gepflegt. Sehenswert waren für uns insbesondere die Hängebrücke sowie die Teufelsbrücke, über die uns der HW 2 führte. Durch kühle Grotten und steile Stufen führt die Route uns zurück an die Donau. An der anderen Talseite wartet der nächste Aufstieg.



Oberhalb der Donau und immer die Donau im Blick folgten wir dem HW 2 in Richtung Gutenstein. Vom Wanderweg aus hatten wir einen tollen Blick auf die Ruine Gebrochen Gutenstein, eine ehemalige mittelalterliche Höhenburg.


Damit hatten wir die letzte Sehenswürdigkeit für diese Etappe gesehen und unser Weg führte uns nur noch bergab zum Parkplatz Hofstättle.


Zum Abschluss des gelungenen Tages fuhren wir nach Zielfingen zum Haus am See. Dort ließen wir uns das Abendessen über dem See schmecken.

Haus am See
Haus am See

Strecke: 22,5 km

Höhenmeter: 430 m


Fazit:

Die Etappe 12 war wieder eine sehr abwechslungsreiche Etappe mit vielen Sehenswürdigkeiten in Sigmaringen und Inzigkofen. Im obere Donautal zeigt die Donau sich noch in ihrer ursprünglichen Form. Die Wanderwege waren hauptsächlich angenehm zu gehende Waldwege und damit auch gut bei hohen Temperaturen zu meistern.

Einkehrmöglichkeiten boten sich in Sigmaringen, in Laiz und direkt am Parkplatz Hofstättle.




Quellen:

Sigmaringen – Wikipedia (Stand 10.08.2025)


 
 
 

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