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Schwäbische Alb - Südrandweg (HW2) - Etappe 13

  • Autorenbild: Bernd Liebl
    Bernd Liebl
  • 7. Sept. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Etappe 13 / Gutenstein-Irndorf


Vom Wanderpatkplatz Hofstättle in Gutenstein geht´s erstmal in Serpentinen steil nach oben. Am Kreuzfelsen nutzen wir die Möglichkeit, kurz zu verschnaufen und einen Blick auf Gutenstein und das Donautal zu werfen.


Der Kreuzfelsen bei Gutenstein
Der Kreuzfelsen bei Gutenstein

Der Weg führt am Hang entlang und folgt dem Verlauf der Felsen. Das hat schon einen alpinen Charakter und erfordert Trittsicherheit. Ein ständiges auf- und ab sorgt für entsprechende Höhenmeter.


Über den Rabenfelsen erreichen wir Thiergarten. Hier sind wir wieder auf Höhe der Donau.

Nach kurzer Strecke an der Straße geht es auch schon wieder bergauf. Wir erreichen die Ruine Falkenstein. Eine Wendeltreppe führt in das obere Stockwerk. Die Anlage mit hohen Mauern ist imposant. Sitzgelegenheiten, eine Grillstelle und eine Schutzhütte findet man auf der angrenzenden Wiese.


Ruine Falkenstein
Ruine Falkenstein

Nicht weit entfernt kommt man auf dem Weg an der Falkenwand vorbei. Die Falkenwand sowie unser nächster Stop, die Schaufelsen, bieten eine phantastische Aussicht ins Donautal.

Die Schaufelsen sind zum Teil mit Geländern gesichert. Das ist auch gut so - hier geht es senkrecht ins Tal. Die Donau verläuft in einer Schleife und fügt sich idyllisch ins Gesamtbild ein.




Das Naturfreundehaus "Steighöfe" kommt in Sicht. An Wochenden ist es in der Regel geöffnet und bietet Getränke und kleinere Speisen. Wir nutzten die Gelgenheit für unsere erste größere Rast.

Naturfreundehaus Steighöfe
Naturfreundehaus Steighöfe

Gestärkt ging es weiter. Durch das Reiftal geht es dann wieder hinauf in Richtung Ruine Hausen und Schloss Werenwag.

Schloss Werenwag
Schloss Werenwag

Der Zugang zum Schloss Werenwag ist nicht möglich - Privat - ein Abstecher zur Anlage lohnt sich daher nicht. Imposante Blicke auf das Schloss gibt es vom Glasträgerfels oder später vom Eichfelsen.


Glasträgerfels
Glasträgerfels

Schloss Werenwag befindet sich auf einem Felssporn im Oberen Donautal auf der Gemarkung Langenbrunn, Gemeinde Beuron, im Landkreis Sigmaringen. Das Schloss befindet sich heute im Eigentum des Hauses Fürstenberg. Es ist bewohnt und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Das Schloss geht vermutlich wie viele dieser Burgen und Schlösser im Oberen Donautal auf eine Burg aus dem 11. Jahrhundert zurück. Die Herren von Werenwag spielten als Dienstmannen der Hohenberger und der Habsburger im Spätmittelalter eine ziemlich bedeutende Rolle. Bekannt geworden ist vor allem auch der Minnesänger Hug von Werenwag. Im Jahr 1629 kam das Schloss in Besitz der Fürsten von Fürstenberg, die vor allem vom Städtchen Meßkirch aus im Donautal größere Besitzungen verwaltete.


Es folgt der letzte Abstieg und auch gleich wieder ein Anstieg auf die Hochfläche. So langsam werden die Beine schwer. Ein kleiner Trost - es ist nicht mehr weit.

Kurz vor dem Etappen-Ziel erreichen wir noch den Eichfelsen. Der Eichfelsen ist der beliebteste und bekannteste Aussichtspunkt im Donautal mitten im Donaubergland mit Blick auf die gegenüberliegende Burg Wildenstein und das Schloss Werenwag



Unser Etappenziel war das Wanderheim Rauher Stein in Irndorf.

Das Wanderheim ist aber leider bis auf weiteres geschlossen.

Wir beendeten diesen tollen Tag im Gasthof Adler in Schwenningen.


Fazit:

Spektakuläre Aussichten. Die Pfade und Wege mit zum Teil alpinem Charakter verlaufen überwiegend im Wald.

Bisher unsere schönste Etappe auf dem HW2.

Sehr empfehlenswert - jedoch auch sehr anstrengend.


Strecke: 24,9 km

Höhenmeter: 1.114 m  


Quellen:

 
 
 

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