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Schwäbische Alb - Südrandweg (HW2) - Etappe 14

  • Beate Christ
  • 3. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Etappe 14 / Irndorf-Bergsteig


Nach einer längeren Pause starteten wir freitags zu den letzten 2 Etappen des HW2. Um die langen Anfahrten zu verkürzen, quartierten wir uns im Berghaus Knopfmacher, hoch über dem Donautal, ein. Nach einem sehr leckeren Abendessen und einem lustigen Binokelabend, starteten wir am Samstag morgen am Rauher Stein. Gemächlich ging es abwärts Richtung Donau, die wir dann natürlich auch überquerten. Nach einem kräfteraubenden Aufstieg erreichten wir Burg Wildenstein.

Burg Wildenstein
Burg Wildenstein

Sie liegt oberhalb des Donaudurchbruches durch die Schwäbische Alb. Der Bauzustand der Spornburg entspricht noch heute, insbesondere in der Außenanlage, fast unverändert dem Zustand von 1554, nach Abschluss des von Gottfried Werner von Zimmern veranlassten, 1514 begonnenen Umbaus zu einer frühneuzeitlichen Festung. Sowohl Hauptburg als auch Vorburg stehen auf künstlich abgeschrofften Felsen und sind nur über Brücken zugänglich. Der über die gesamte Breite der Burg reichende, 20 Meter lange und ursprünglich auch 20 Meter tiefe Halsgraben hat bereits in der Vergangenheit Besucher der Burg sehr beeindruckt, wie es etwa der berühmte Stich Matthäus Merians zeigt. Im Innern besitzt die Burg aus den Jahren 1538 bis 1540 stammende, großflächige Renaissance-Wandmalereien mit Blumenranken und Vogelmotiven. Ein Bilderzyklus gibt die gesamte Sigenotsage wieder.

Die Burg dient heute als Jugendherberge. Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg ernannte die Burg zum Denkmal des Monats April 2016. Durch den bunt gefärbten Herbstwald ging es an vielen Aussichtsfelsen, wie den Alpenblick (wir hatten Glück und konnten die Alpen sehen) zum Kloster Beuron.


Kloster Beuron
Kloster Beuron

Die Erzabtei St. Martin zu Beuron (lat. Archiabbatia Sancti Martini Beuronensis) ist ein seit 1863 bestehendes Benediktinerkloster in Beuron im Oberen Donautal und Stammkloster der Beuroner Kongregation. In den Gebäuden bestand zuvor vom 11. Jahrhundert bis 1803 das Augustiner-Chorherrenstift Beuron.

Im Nahe gelegenen Café Drahtesel machten wir eine Pause, um uns mit Kaffee und Kuchen zu stärken, denn der nächste Aufstieg wartete schon auf uns. Durch das schöne Liebfrauental mit der Lourdesgrotte ging es sehr steil hoch zum Schloss Bronnen. Dabei ging es vorbei an der Jägerhaus- und Bronnenhöhle. Man fand in den Höhlen zahlreiche Knochenwerkzeuge und Jagdwaffen. Es war der Lagerplatz für Jäger und Sammler der Nacheiszeit. Von Schloss Bronnen aus galt es mehrere Täler zu durchqueren. Dabei bot die Ruine Kallenberg nochmals die Möglichkeit über das wildromantische Donautal zu blicken.


Ausblick
Ausblick

Jetzt folgte der Abstieg zur Ziegelhütte. Dort gönnten wir uns noch ein Eis. Durch die vielen Sehenswürdigkeiten auf dieser Etappe kamen wir jetzt in die Dämmerung hinein. Quasi mit dem letzten Tageslicht erreichten wir unser Etappenziel, den Parkplatz in Bergsteig.


Strecke: 24,1 km

Höhenmeter: 891 m  


Fazit:

Durch die Jahreszeit bedingt sehr rutschig, man sollte trittsicher sein, auch diese Strecke hat alpinen Charakter, die Klosterkirche Beuron ist ein must have, wieder tolle Ausblicke ins Obere Donautal.



Quellen:

Burg Wildenstein (Leibertingen) – Wikipedia (Stand 03.11.2025)

Erzabtei Beuron – Wikipedia  (Stand 03.11.2025)

Etappenbeschreibung HW2 | Schwäbischer Albverein – Wege  (Stand 03.11.2025)




 
 
 

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