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Schwäbische Alb - Südrandweg (HW2) - Etappe 8

  • Beate Christ
  • 29. Mai 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Etappe 8 / Blaubeuren (P+R am Bahnhof) - Parkplatz Schmiechtal


Vom P+R Parkplatz in Blaubeuren führte uns der Wanderweg zum und durch das Felsenlabyrinth. Vorbei an der Küssenden Sau, die durch Erosion entstandene Felsbrücke, bis zur Ruine Günzlburg, auch Greifenburg genannt. Von der ehemaligen Burganlage, die eine hakenförmige Schildmauer hatte, sind nur noch Mauerreste erhalten.




Hohen Schelklingen
Hohen Schelklingen

Weiter ging es durch Betteltal hinab ins Tiefental, das wir nur durchquerten. Anschließend führte uns ein steiler Weg zur Albhochfläche. Wir folgten einem kurzen Stück den Feldwegen auf der Albhochfläche, bevor wir wieder ins Tal abstiegen, um direkt erneut dem schmalen Wanderweg hinauf in Richtung Burgruine Hohen Schelklingen zu folgen.

Der 22 Meter hohe Bergfried, auch Schlossturm genannt, kann an bestimmten Tagen als Aussichtsturm bestiegen werden. Die Burgruine steht unter Denkmalschutz.








Nach einem kurzen Abstieg durchquerten wir Schelklingen. Nachdem wir an der idyllischen Ach entlang und um den Lützelberg herumgelaufen sind, kamen wir an den Ursprung der Ach, den Achtopf.









Das nächste Highlight lies nicht lange auf sich warten: der kleine Ort Urspring (Schelklingen) mit seinem ehemaligen Kloster Urspring mit der Kirche St. Ulrich. Das ehemalige Kloster wird heute als evangelische Internatsschule in freier Trägerschaft genutzt. Hervorzuheben ist dabei, dass es seit Mitte der 1990er Jahre ein offiziell anerkanntes Basketballinternat vom Deutschen Basketballbund ist. Zur Mannschaft gehörten mehrere spätere Nationalspieler.









Nach einem weiteren kräfteraubenden Anstieg durch den Wald haben wir das Hofgut Muschenwang erreicht. Das Hofgut wurde nach dem Verfall der früheren Burg Muschenwang durch das Kloster Urspring gegründet. Von der ehemaligen Burg ist, neben dem ursprünglichen Burggraben, kaum noch etwas zu erkennen.


Auf einem gut begehbaren Waldweg wanderten wir nur noch abwärts zu unserem Endparkplatz im Schmiechtal.


Nach unserem Motto "Wenn mer scho mol da sen" besuchten wir auch das UNESCO Welterbe die Höhle Hohle Fels im Achtal. Die bedeutendste Funde waren die sogenannte Venus und die Geierknochenflöte, beide 40.000 Jahre alt.


Strecke: 16,8 km

Höhenmeter: 744 m


Fazit:

Die letzten Etappen waren hauptsächlich eben und geteert. Dadurch bot uns diese Etappe eine schöne Abwechslung durch den Wald, auf gut begehbaren Waldwegen und mit deutlich mehr Steigung. Auf dieser Etappe gibt es nur in Schelklingen Einkehrmöglichkeiten.


Quellen:

Hohler Fels – Wikipedia (Stand. 29.05.2025)

Urspringschule – Wikipedia (Stand 29.05.2025)






 
 
 

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